Shackleton Titel

Sonntag, 2. Juli 2017, 15.00 Uhr, Mehlemsches Haus, Bonn
Musikschule der Bundesstadt Bonn, Bezirk Beuel
Rheinaustraße 131, 53225 Bonn

Sonntag, 9. Juli 2017, 11.00 Uhr, Hochschule für Musik und Tanz, Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

Shackleton
Neue Violin- und Violakompositionen für Kinder und Jugendliche
Es spielen Musikschülerinnen und -schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer

Komponisten haben neue Musik für Violine und Viola geschrieben: mäßig im Schwierigkeitsgrad, aber ästhetisch kompromisslos. Die Kompositionen sind hier erstmals zu hören, gespielt von jungen Instrumentalisten und ihren Lehrern. Der Name des britischen Polarforschers Ernest Shackleton steht für die Leidenschaft, Neues entdecken zu wollen. Auch musikalisch sind Neugier, Mut und Durchhaltevermögen gefragt!

Friedrich Jaecker
Painting – Dripping – Drawing
3 Stücke für Violine und Klavier (2016, UA)

 

 

Vergangenes / Archive

 

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20.00 Uhr, Fronleichnamskirche der Ursulinen, Köln
Machabäerstraße 39–47, 50668 Köln

Wege am Abgrund

Friedrich Jaecker, nexus für Flöte, Vibraphon und Klavier (2011, UA)
Friedrich Jaecker, Schatten, Bilder für Kontrabass und Schlagzeug (2004)
Michael Veltman, dhA für Viola (2013)
Mariano Etkin, Caminos de Caminos für Mezzosopran, Altflöte, Bassklarinette, Viola und Klavier (1988/89)
Francisco Concha Goldschmidt, ...mirándola desaparecer... für Viola und resonierendes Klavier (2016, UA)
John Cage, Five for any 5 voices or instruments (1988)

Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Christiane Veltman, Viola

Programm / Program

 

2nd floor

Freitag, 2. Dezember 2016, jeweils 20.35 und 22.00 Uhr, Hochschule für Musik und Tanz, Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

2nd floor
für 12 Klaviere, 12 Registranten und 7 Kontrabässe (2015-16), Uraufführung
Aufführungsdauer ca. 35 Minuten

Lehrende und Studierende der Klavier- und Kontrabassklassen sowie Gäste
Die Aufführungen finden im Rahmen der Claviernacht statt.

Die Einsamkeit des Musikers wird nirgends so greifbar wie in einer Musikhochschule. Geht man durch die Flure, hört man hier einen rätselhaften Klang, dort eine obsessiv wiederholte Tonfolge. Ab und zu öffnet sich eine Tür, Musik strömt heraus. In den Dämmer des notdürftig erleuchteten Gangs fällt Licht. Öffnen sich mehrere Türen, klingt es übermächtig, vermischen sich die Klänge zu einem polyphonen Gewirr. Aber letztlich bleibt jeder allein mit sich, seinem Instrument und seiner Musik.

Doch arbeiten wir nicht alle an einem gemeinsamen Ziel? Wie wäre es, wenn das erlebbar, hörbar, sichtbar würde?

Durch den Flur im zweiten Stock der Hochschule für Musik und Tanz Köln gelangt man zu zwölf Räumen, in denen jeweils eine Pianistin oder ein Pianist spielt. Ähnlich dem Schwellwerk einer Orgel öffnen "Registranten" die Türen und schließen sie wieder. So modellieren sie die räumliche Gestalt der Musik. Der letzte, dreizehnte Raum aber ist das dunkle Reich der Kontrabässe, die zum Ende hin ihr melancholisches Lied anstimmen … Die Zuhörer bleiben im Flur, im Zentrum des Klangraums. Aus dieser Perspektive schließen sich die einzelnen Ereignisse zu einem Ganzen zusammen: zarte Melodien, die von Raum zu Raum wandern und um die Hörer kreisen, durchscheinende Kanons, brachialer Lärm hinter geschlossenen Türen, Fragmente von Kompositionen, die seltsam bekannt erscheinen, chromatische, diatonische, archaische oder undefinierbare Tonalitäten, Wortfetzen (einleuchtende oder abwegige Kommentare zur Musik) und schließlich tastender Gesang, der in einen Hymnus an den alten Schutzheiligen der Musikschaffenden mündet: Ut queant laxis / resonare fibris …


Samstag, 18. Juni 2016, 14.30 Uhr, Kulturstall im Gutshof Schloss Britz, Berlin
Alt-Britz 81, 12359 Berlin

Johannes Meyerhöfer spielt eine Auswahl aus den Bagatellen und Studien für Klavier, außerdem Werke von Medtner, Horowitz und eigene Improvisationen.


Sonntag, 1. Mai 2016, 19.00 Uhr, Genezarethkirche
Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin-Neukölln

Neuköllner Originaltöne

Johannes Meyerhöfer spielt die zwölf Bagatellen für Klavier (2007–12) sowie die Bagatellen von Dieter Schnebel (1986). Außerdem gibt es ein Podiumsgespräch mit Dieter Schnebel, Friedrich Jaecker und Theda Weber-Lucks.


Samstag, 23. Januar 2016, 20.00 Uhr, Johanneskirche, Troisdorf
Victoriastraße 1, 53840 Troisdorf

Duoprogramm Viola und Klavier mit Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier)

Christiane Veltman spielt Dorn für Viola (2002). Außerdem erklingen Werke von Robert Schumann, Joseph Joachim, Johannes Brahms, György Ligeti und Michael Veltman.

 

Twombly Italians

Dienstag, 19. Januar 2016, Hochschule für Musik und Tanz, Köln
Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln

lichten – Musik von und für Friedrich Jaecker 

17.00 Uhr, Konzertsaal
Friedrich Jaecker:

Violine, Klavier (1991-92)
Dorn für Viola (2002)

ohne Titel (Cy Twombly) für Bassflöte, Klavier und Violoncello (2008)
Trio für Violine, Viola und Violoncello (1998)
Giacinto Scelsi:
Bhuni für Viola und Violoncello (um 1973)

18.15 Uhr, Raum 14
Gespräch über gegenwärtige Musik

Friedrich Jaecker und Johannes Schöllhorn

19.30 Uhr, Konzertsaal
Friedrich Jaecker:

Totenbuch für acht Stimmen (2012-13)
lichten für Kontrabass (2009)
noch tastend für Bassflöte, Klarinette, Sopran, Schlagzeug, Violine, Viola und Violoncello (2010)
Morton Feldman:
The Viola in My Life 2 für Viola und sechs Instrumente (1970)
Uraufführungen von Jamilia Jazylbekova, Johannes Quint, Eiko Tsukamoto und Michael Veltman

Mitwirkende: Evelin Degen, Isabelle Engels, ensemble 20/21, Ensemble Tra I Tempi, Isaac Espinosa, Nicole Ferrein, Constantin Herzog, Friedrich Jaecker, Jamilia Jazylbekova, Kammerchor der Universität zu Köln, Philipp Kronbichler, Annegret Mayer-Lindenberg, Barbara Maurer, Michael Ostrzyga, pianoduo elaeis, Johannes Quint, Ursel Quint, Leonard Rees, David Smeyers, Rebekka Stephan, Joachim Striepens, Eiko Tsukamoto, Christiane Veltman, Michael Veltman, Jovita Zähl

Programmheft

Bericht im Journal der Hochschule für Musik und Tanz Köln von Rainer Nonnenmann


Mittwoch, 13. Januar 2016, 19.00 Uhr, Klavierhaus Klavins, Bonn
Auguststraße 26–28, 53229 Bonn-Beuel

Duoprogramm Viola und Klavier mit Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier)

Christiane Veltman spielt Dorn für Viola (2002). Außerdem erklingen Werke von Robert Schumann, Joseph Joachim, Johannes Brahms, György Ligeti und Michael Veltman.


Mittwoch, 9. Januar 2016, 18.00 Uhr, Gare du Nord, Basel
Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel

3. Festival Giacinto Scelsi

Vortrag: Der Komponist im Dunkeln. Fremdaufnahmen im Werk von Giacinto Scelsi


Donnerstag, 3. Dezember 2015, 16.00 Uhr Istituto Centrale per i Beni Sonori ed Audiovisi, Rom
Palazzo Mattei di Giove, Via Michelangelo Caetani 32, I-00186 Roma

Internationale Tagung "Musica e tecnologia negli anni Cinquanta. La creatività integrata di Giacinto Scelsi e Vieri Tosatti"

Vortrag: Il compositore al buio. Procedimenti tecnici – problemi risultanti

Diesem Programm mit Kammermusikwerken für Viola und Klavier von Robert Schumann, Joseph Joachim und Johannes Brahms, die eine enge Freundschaft miteinander verband, stehen Solowerke von György Ligeti, Friedrich Jaecker und Michael Veltman gegenüber.
Diesem Programm mit Kammermusikwerken für Viola und Klavier von Robert Schumann, Joseph Joachim und Johannes Brahms, die eine enge Freundschaft miteinander verband, stehen Solowerke von György Ligeti, Friedrich Jaecker und Michael Veltman gegenüber.
Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier)
Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier)
Christiane Veltman (Viola) und Marlies Stellmacher (Klavier)